2026-07-20
https://www.spiegel.de/wirtschaft/elbe-gueterschiffe-stehen-wegen-niedrigwasser-wohl-bis-september-still-a-aa5f623a-a062-4eec-827e-e8ce6c30dd84
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Niedrigwasser der Elbe in Dresden am 13. Juli
Foto: Katharina Kausche / dpa
In mehreren deutschen Flüssen wie dem Rhein oder der Donau steht zurzeit das Wasser niedrig – auf der Elbe müssen Schifffahrer nun drastische Konsequenzen ziehen: Von Tschechien bis nach Magdeburg können bis voraussichtlich September keine Güterschiffe mehr fahren.
Aktuell sei eine wirtschaftliche Güterschifffahrt auf der Oberelbe nicht möglich,daher seien zurzeit keine Schiffe unterwegs,teilte der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO),Heiko Loroff,auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.
Bei Wasserständen unter 1,0 Meter fahren laut Loroff keine Güterschiffe über die Elbe – am Pegel in Dresden waren es am Morgen 68 Zentimeter. »Wir hoffen natürlich auf schnellstmögliche Besserung der Situation,realistisch gesehen wird das jedoch sicherlich nicht vor September passieren«,sagte Loroff. Der vorhandene Schiffsraum sei in schiffbare Fahrgebiete verlegt worden. Erst wenn die Oberelbe wieder dauerhaft nutzbar sei,würden sie zurückgeführt. Bis dahin nutzten die SBO Straße und Schiene.
Einschränkungen gab es zuletzt auch für die Ausflugsschiffe der Weißen Flotte in Dresden. Teilweise waren die Dampfer nur auf einer Linie im Stadtgebiet unterwegs,Fahrten Richtung Meißen und Sächsische Schweiz mussten ausfallen. Sie können bei Pegelständen ab mindestens 50 Zentimetern fahren.
Trockenheit und Hitze: Niedrige Pegelstände beeinträchtigen Schifffahrt




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Auf dem Main,dem Main-Donau-Kanal (MDK) und den ausgebauten Teilen der Donau werde der Wasserstand durch Staustufen reguliert,erläuterte die Sprecherin. Zum Nadelöhr für die Güterschifffahrt wird insofern der nicht ausgebaute Donauabschnitt zwischen Straubing und Vilshofen in Bayern. Schiffe müssen ihren Tiefgang täglich aktuell dem jeweiligen Wasserstand anpassen.
An manchen Stellen der Donau floss zuletzt nur noch ein Sechstel der üblichen Wassermenge – lesen Sie hier,wie der Dürrestress Deutschlands Flüsse belastet.
lki/dpa