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Entlastung von hohen Spritpreisen Wirtschaftsministerin Reiche offen für weitere Erhöhung der Pendlerpauschale

2026-03-27     https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/pendlerpauschale-wirtschaftsministerin-katherina-reiche-offen-fuer-weitere-erhoehung-der-pendlerpauschale-a-5b9d9cd3-1c4b-4f4c-9b3d-d98d2ac3ee92 HaiPress

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Ministerin Katherina Reiche während der Bundestagssitzung

Foto: Jens Krick / Flashpic / picture alliance

Mit dem Spritpreispaket hat der Bundestag bereits erste Regeln beschlossen,um Verbraucherinnen und Verbraucher von den hohen Kosten für Benzin und Diesel zu entlasten. Nun steht eine weitere Entlastung von Pendlerinnen und Pendlern im Raum.

Nach SPD-Chef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat sich nun auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche offen für eine weitere Erhöhung der Pendlerpauschale gezeigt,wenn auch zeitlich befristet. »Es ist wichtig,dass wir ein Signal an jene setzen,die auf das Auto angewiesen sind«,sagte die CDU-Politikerin in Berlin. Reiche verwies außerdem auf eine Debatte über eine Senkung der Stromsteuer für alle. »Auch hier müssen wir prüfen,ob Spielräume im Haushalt dafür bestehen.«

Reiche: Bisheriges Paket womöglich nicht ausreichend

»Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger nicht nur ernst,sondern wir handeln«,sagte Reiche. »Aber es kann sein,dass auch dieses Paket bei fortdauernder Krise und Krieg in der Region nicht ausreichend wird.«

Klingbeil wiederum hatte erwogen,eine Anhebung der Pendlerpauschale aus den Erlösen einer möglichen Übergewinnsteuer auf Kriegsgewinne der Mineralölkonzerne zu finanzieren. Auch CSU-Chef Markus Söder hatte sich bereits für eine Erhöhung der Pendlerpauschale ausgesprochen,um damit viele Arbeitnehmer steuerlich zu entlasten. Er sprach von einer deutlichen und substanziellen Erhöhung,die möglichst rückwirkend zum 1. Januar greifen sollte.

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Der hohe Spritpreis wirkt sich nach und nach immer mehr auf die Wirtschaft aus. Lebensmittel,Maschinen,Haushaltswaren werden teurer. Lesen Sie dazu hier die SPIEGEL-Story: Die neue Inflationsangst.

apr/dpa

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