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Logo der ProSiebenSat.1 Media AG: Anteil von MFE könnte sogar noch steigen
Foto: Lennart Preiss / dpa
Der Bieterwettbewerb um ProSiebenSat.1 ist entschieden: Die Berlusconi-Familie wird die Mehrheit an dem Münchner Fernsehkonzern halten. In einer Mitteilung am Mittwoch gab der tschechische Finanzinvestor PPF bekannt,dass er seinen Anteil von knapp 15,7 Prozent der ProSiebenSat.1-Aktien an die Berlusconi-Gesellschaft Media for Europe (MFE) verkaufen wird. Damit wächst der Anteil der Italiener auf knapp 60 Prozent,nachdem MFE nach Ablauf der ersten Frist einer Übernahmeofferte bereits eine Beteiligung von 43,6 Prozent gemeldet hatte. Der Aktienkurs von ProSiebenSat.1 legte am Donnerstag zu.
Der Anteil von MFE könnte sogar noch steigen,denn PPF hatte den Aktionären ebenfalls eine Übernahmeofferte gemacht,diese aber im Gegensatz zum Berlusconi-Konzern zuletzt nicht mehr aufgestockt. Mit dem Ablauf der ersten Frist hatte MFE die angestrebte Aktienmehrheit an ProSiebenSat.1 zwar verfehlt. Allerdings dürfen Aktionäre wie PPF ihre Anteile noch bis 1. September MFE andienen. PPF will nun auch seine verbliebenen Finanzinstrumente aus seinem eigenen Übernahmevorhaben abwickeln. Der tschechische Investor wird durch die Transaktion Aktionär von MFE werden.
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ProSiebenSat.1 ist neben der RTL-Familie der zweite große private Fernsehkonzern in Deutschland. Neben klassischen Sendern wie ProSieben,Sat.1 und Kabel Eins gehört unter anderem auch der Streaminganbieter Joyn zu der Firmengruppe. Bekannte Formate sind zum Beispiel die Shows »Germany’s Next Topmodel«,»Joko & Klaas gegen ProSieben«,»The Voice of Germany« und »Rosins Restaurants« sowie die Comedyserie »jerks.«
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mik/dpa-AFX