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Bayerischer Forstbeamter
Foto: Peter Kneffel / dpa / picture alliance
Die Ausgaben für die Beihilfe zu Gesundheitskosten von Beamten belasten Bund,Sozialversicherung,Länder und Gemeinden immer stärker. 2024 hat allein der Bund rund 6,6 Milliarden Euro für Beihilfen ausgegeben,ein Plus von 14,8 Prozent gegenüber 2022. In den Ländern,die die Hauptlast der Beihilfen tragen,sind die Ausgaben von 11,3 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf 13,8 Milliarden im vergangenen Jahr gestiegen.
Das belegt ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags,das Linda Heitmann (Grüne) in Auftrag gegeben hat. Demnach sind die Hauptgründe für den Anstieg der demografische Wandel,der medizinische Fortschritt und Kostensteigerungen im Gesundheitswesen.
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Besonders junge Beamte und Nachwuchskräfte entscheiden sich laut Gutachten zunehmend für diese Alternative. In Hamburg lag die Wahlquote bei neu eingestellten Beamten ohne Polizei und Feuerwehr zwischen 2018 und 2023 bei 16,5 Prozent,bei Nachwuchskräften sogar bei 24,6 Prozent.
mamk