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Weißer Hai mit offenem Maul
Foto: Martin Heyn / iStockphoto / Getty Images
Wenn ein Tier für sein Gebiss besonders bekannt ist,dann der Hai. In Film und Fernsehen werden die mitunter riesigen Zähne immer wieder als Stilmittel eingesetzt,um Angst auszulösen. Forscher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben nun herausgefunden,wie sich der Klimawandel auf die Zähne der Raubtiere auswirkt.
Demnach könnten Haie durch eine Versauerung der Ozeane infolge des Klimawandels ihren Biss verlieren. Ein sinkender pH-Wert des Meereswassers könnte die Zähne der Haie schwächen,sodass die Räuber an Bisskraft einbüßen,wie das Biologenteam unter Leitung der Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf in einer Mitteilung bekannt gab.
Um die Auswirkungen der Ozeanversauerung auf Haizähne zu untersuchen,legten die Forscherinnen und Forscher Zähne in unterschiedlich saures Wasser – zum einen solchem mit dem pH-Wert der heutigen Ozeane und zum anderen solchem,das den voraussichtlichen pH-Wert im Jahr 2300 widerspiegelt.
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Da für die Untersuchungen abgeworfene Zähne von Schwarzspitzen-Riffhaien aus dem Sealife Oberhausen verwendet wurden,wurden den Forschenden zufolge mögliche Reparaturprozesse bei lebenden Haien nicht berücksichtigt. Möglicherweise könnten die Tiere beschädigte Zähne remineralisieren,wenngleich mit einem erhöhten Energieaufwand.
lpz/AFP