Bild vergrößern
Das Starship bei einem Testflug im Januar
Foto: Eric Gay / AP / dpa
Neun Testflüge des Starships liefen anders als geplant,nun soll das von Elon Musks Firma SpaceX entwickelte Raketensystem zum zehnten Mal abheben. Der Start ist für Sonntagabend (Ortszeit) im US-Bundesstaat Texas geplant. Er kann sich allerdings noch jederzeit,auch kurzfristig,verschieben.
Das Starship ist das größte Raketensystem der Raumfahrtgeschichte und höher als die Freiheitsstatue in New York. Es besteht aus zwei Teilen,die sich nach dem Start trennen: einer rund 70 Meter hohen Rakete vom Typ Super Heavy Booster und der ebenfalls Starship genannten oberen Stufe,die rund 50 Meter misst.
Beide Teile sind so konzipiert,dass sie nach der Rückkehr zur Erde wiederverwendet werden können. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit dem Starship Astronauten zum Mond schicken,während SpaceX das Ziel verfolgt,eines Tages den Mars zu erreichen.
Explosionen gelten zwar als Teil des Lern- und Entwicklungsprozesses,doch sie sind teuer und risikoreich. Nun ist die Hoffnung groß,dass SpaceX aus dem Scheitern von Flug 9 die richtigen Schlüsse gezogen hat. Die Testflüge dienten dazu,Daten zu sammeln,betont das Unternehmen. Das sei jedes Mal geschehen,weshalb auch jeder Testflug seine Berechtigung gehabt habe.
data-area="text" data-pos="14">
»Ich glaube,in Europa hätte man schon die Schmerzgrenze überschritten«,so Moeller. In den USA sei das anders – spätestens seit der erneuten Präsidentschaft von Donald Trump und dem grundsätzlichen Kurswechsel im Weißen Haus.
esw/dpa