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Blick auf die Milchstraße: Nach kosmischen Maßstäben flach wie ein Teller
Foto: Patrick Pleul / dpa / picture alliance
Menschen suchen im Himmel nach unbekannten Flugobjekten,senden Signale ins All oder hinterlassen Geschenke für Aliens. Doch die Suche nach außerirdischem Leben war bislang erfolglos. Forschende der US-Raumfahrtbehörde Nasa und der Pennsylvania State University wollen jedoch herausgefunden haben,wo und wie die Menschheit am ehesten Ausschau halten sollte.
Der neuen Studie
in »The Astrophysical Journal Letters« zufolge sollte sich die Suche auf bestimmte Planeten außerhalb unseres Sonnensystems konzentrieren,sogenannte Exoplaneten. Und zwar genau dann,wenn sich Exoplaneten – von der Erde aus gesehen – auf einer Linie mit anderen Exoplaneten des Systems oder ihrem Zentralstern befinden. Außerdem kommen die Forschenden zu dem Schluss,dass Sonnensysteme,die in bis zu 23 Lichtjahren Entfernung zur Erde liegen,möglicherweise am vielversprechendsten sind.
Der Grundgedanke ist dabei,dass die Außerirdischen über Technologie verfügen,die unserer gleicht,und sie auch so nutzen: Wissenschaftler,die zu außerirdischer Intelligenz forschten,fahndeten im Universum oft nach Hinweisen auf vergangene oder gegenwärtige Technologie,sogenannten Technosignaturen,erklärte die Astrophysikerin Pinchen Fan. »Über die Richtung und Häufigkeit unserer häufigsten Signale nachzudenken,gibt uns Einblicke,wo wir suchen sollten,um unsere Chancen zu verbessern,fremde Technosignaturen zu entdecken.«
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Unser Sonnensystem sei relativ flach,heißt es in der Studie außerdem noch. Wenn man es sich wie einen Teller vorstellte,führten die meisten menschlichen Signale entlang der Oberfläche,schreiben die Forscher. Um Außerirdische zu suchen,sollten aber mehr Signale senkrecht ins All zielen.
»Die Menschen stehen noch am Anfang der Reise ins Weltall,und je weiter wir uns ins Sonnensystem vorwagen,desto mehr Übertragungen zu anderen Planeten wird es geben«,sagte der Astrophysiker und Co-Autor Jason Wright.
Die Universität Würzburg sammelt Pilotenberichte über unerklärliche Objekte in der Luft. Manche davon,denkt der Raumfahrttechniker Hakan Kayal,könnten »intelligenten nichtmenschlichen Ursprungs« sein. Mehr dazu lesen Sie hier.
ptz/pbe