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  • Vorbeugung gegen die Afrikanische Schweinepest – Landratsamt Göppingen richtet weitere Verwahrstelle im Landkreis ein

    Seit Jahren breitet sich die Afrikanische Schweinepest in Europa aus. Auch im Landkreis Göppingen muss jederzeit mit einem Ausbruch gerechnet werden. Eine wichtige Schutzmaßnahme ist die flächendeckende Einrichtung sogenannter Verwahrstellen zur unschädlichen Beseitigung von Wildschweinkadavern und –teilen. Zur Optimierung der bereits vorhandenen Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis eröffnet das Landratsamt Göppingen am 9. März 2026 eine weitere ...
  • Auftakt der Veranstaltungsreihe PowerUpX! bei Märklin

    Mit einer gelungenen Auftaktveranstaltung bei Märklin ist die neue Veranstaltungsreihe „PowerUpX!“ gestartet. Initiiert wurde das Format von der Energieagentur und der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Ziel der Reihe ist es, Unternehmen vor Ort zu besuchen und anhand von Best-Practice-Beispielen aufzuzeigen, wie eine zukunftssichere Energieversorgung gestaltet, Ressourcen effizient genutzt ...
  • 25 Jahre Qualitätsmanagementsystem – ein Vierteljahrhundert gelebte Qualität

    Seit 25 Jahren steht das Qualitätsmanagementsystem der Energieversorgung Filstal (EVF) für strukturierte Prozesse, kontinuierliche Verbesserung und höchste Qualitätsstandards in der Energie- und Trinkwasserversorgung. Was einst als Projekt begann, ist heute fest im Unternehmen verankert und prägt nachhaltig Arbeitsweise, Unternehmenskultur und Kundenzufriedenheit. Das Qualitätsmanagementsystem unterstützt dabei, komplexe technische und organisatorische Prozesse transparent zu steuern, gesetzliche und ...
  • Bodelschwingh-Schule Geislingen soll Namen ändern, zukünftig Filstal-Schule Geislingen

    Der Kreistag soll in seiner nächsten Sitzung der Umbenennung der „Bodelschwingh-Schule Geislingen, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, Körperlich-Motorische Entwicklung“ in „Filstal-Schule Geislingen, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, Körperlich-Motorische Entwicklung“ zustimmen. Die Zustimmung soll gemäß § 24 SchG im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des Neubaus „Zillerstall“ erfolgen. Ziel ist es, ...
  • Landtagswahl am 8. März: Öffnungszeiten des Wahlbüros

    Das Wahlbüro im Göppinger Rathaus, Erdgeschoss, Zimmer 027, hat diese Woche noch an folgenden Tagen geöffnet: Donnerstag, 5. März, von 13.30 bis 18 Uhr sowie am Freitag, 6. März, von 8 bis 12 und 13 bis 15 Uhr. Die Erteilung eines Wahlscheins am Samstag, 7. März (geöffnet von 10 bis 12 Uhr), und am Wahltag, ...
  • Schurwaldgemeinde erhält ELR-Förderung: 370.000 Euro Fördermittel des Landes für Kindergarten-Sanierung in Wäschenbeuren

    Am 26. Februar gab das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz die im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) geförderten Kommunen und Projekte bekannt. Unter den mehr als 1.100 geförderten Vorhaben befindet sich auch ein Projekt in Wäschenbeuren. Im Förderschwerpunkt Gemeinschaftseinrichtungen wird dort die energetische Sanierung des Bahnhofskindergartens mit rund 370.000 Euro unterstützt. Insgesamt ...
  • Informationen aus Uhingen: Digitalisierung

    Liebe Mitbürgerin und lieber Mitbürger, vor nicht einmal einer Woche wurde die Uhinger Stadtverwaltung angegriffen. Damit meine ich aber nicht den Rathaussturm der Butzbachhexa am Gombigen Doschdig, sondern einen tatsächlichen Angriff, der dank unserer Abwehrmechanismen zum Glück unterbunden werden konnte. Die Rede ist von einem Cyber-Angriff. Dass es nur beim Versuch geblieben ist und keine ...
  • Landrat Markus Möller: Fördererfolg für Städte und Gemeinden im Landkreis

    Zur Bekanntgabe der im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum 2026 geförderten Projekte erklärt Landrat Markus Möller: “Die heutige Förderentscheidung ist eine gute Nachricht für den Landkreis Göppingen: Mit 21 geförderten Projekten und einem Zuschuss von rund 2,3 Millionen Euro verzeichnen wir eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, sowohl bei der Zahl der Projekte als auch ...
  • Baumfällungen in der Hindenburgstraße – Vorbereitende Maßnahmen für den neuen Kreisverkehr

    Diese Woche finden Baumfällungen in der Hindenburgstraße statt. Drei kleine und zwei größere Bäume werden entfernt, um Platz für den Bau eines neuen Kreisverkehrs zu schaffen. Hierbei kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Fertigstellung der Mühlbachtrasse rückt zunehmend näher. Künftig wird die Trasse auf der Nordseite über einen neu entstehenden Kreisverkehr angebunden. Die Bauarbeiten ...
  • Wegen Betriebsversammlung geschlossen

    Am Mittwoch, 11. März 2026, hält die EVF von 7:30 bis 09:30 Uhr ihre Betriebsversammlung ab. Da das Unternehmen gesetzlich verpflichtet ist, seinen Angestellten die Teilnahme auch während der Arbeitszeit zu ermöglichen, sind das Kundenzentrum in der Großeislinger Straße in Göppingen sowie alle Geschäftsstellen in diesem Zeitraum weder telefonisch noch persönlich erreichbar. Die Störungsannahme ist ...

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Risotto in Bedrängnis Flamingos fressen sich durch italienische Reisfelder

2025-07-14     IDOPRESS

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Flamingos in einem Reisfeld bei Jolanda Di Savoia: Die Vögel haben es nicht auf die Körner abgesehen

Foto: Niccolo' Luppone / AP

Im Nordosten Italiens ärgern sich Landwirte über unerwartete neue Schädlinge: Flamingos. Scharen dieser in der Region erst seit Kurzem anzutreffenden Spezies haben es auf die überfluteten Felder abgesehen,auf denen in der Provinz Ferrara,zwischen Venedig und Ravenna,Risottoreis angebaut wird. Dabei interessieren sich die langbeinigen Vögel nicht für die Setzlinge,sondern wühlen mit ihren Füßen den Boden auf,um im seichten Wasser nach Weichtieren,Algen und Insekten zu suchen. Der Reis ist dabei nur ein Kollateralschaden.

Um sich gegen die Plage zur Wehr zu setzen,haben die Reisbauern begonnen,Tag und Nacht bei ihren Feldern zu patrouillieren und die Vögel zu verscheuchen. Sie hupen mit ihren Lastwagen,schlagen auf Fässer. Manche feuern sogar kleine Gaskanonen ab,die donnernde Knallgeräusche verursachen. Der Lärm scheucht die Vögel auf,treibt sie meist aber nur dazu,zu einem anderen Reisfeld in der Nähe zu fliegen,das sie dann zertrampeln.

Der Landwirt Enrico Fabbri sagte der Nachrichtenagentur AP,er sei entmutigt,nachdem er in einigen seiner Anbaugebiete Produktionsverluste von bis zu 90 Prozent hinnehmen musste. »Das ist neu,so was hat es noch nie zuvor gegeben. Man investiert so viel Zeit und Sorgfalt,um die Felder zu bestellen«,so der 63-jährige Fabbri. Wenn dann die Ernte vernichtet werde,fühle sich das an,»als würde einem jemand ein neugeborenes Kind wegnehmen.«

Die Vögel sind Exil-Spanier

Eigentlich würden die Tiere in den nahe gelegenen Comacchio-Tälern nisten,einem Naturschutzgebiet südlich der Mündung des Flusses Po,sagt Roberto Tinarelli,Ornithologe und Präsident der Ornithologenvereinigung Emilia-Romagna. Sie hatten dort im Jahr 2000 aufgrund einer Dürre in ihrer eigentlichen Heimat Südspanien nach Nistplätzen gesucht. Nun scheinen sie von der Adriaküste weiter ins Inland gewandert zu sein.

Zuvor seien Flamingos auf Seen in Nordafrika,Teile Spaniens und einen kleinen Teil der französischen Camargue beschränkt gewesen,sagt der 61-jährige Tinarelli. Bislang gibt es noch keine Studien,die erklären,warum die Flamingos damit begonnen haben,weiter im Landesinneren nach Nahrung zu suchen.

Weniger Wasser wagen

Die Bauern fluten die Reisfelder vom späten Frühjahr bis zum Frühsommer,um neu gepflanzte Reissamen zum Keimen zu bringen. Bis die Reisfelder nach einigen Wochen trockengelegt werden,stellen die Flamingos eine Bedrohung dar.

»Natürlich suchen wir nach Antworten«,sagt Massimo Piva,ein 57-jähriger Reisbauer und Vizepräsident des örtlichen Bauernverbandes. »Aus ökologischer Sicht ist das alles wunderschön,« aber man dürfe nicht vergessen,dass der Reisanbau sehr teuer und aufwendig sei. »Das sind wunderschöne Tiere,ihre Art sich zu bewegen und ihr Verhalten sind beeindruckend«,sagt Piva. Dennoch müsse man versuchen,»ihre Präsenz so weit wie möglich einzuschränken“.

Der Ornithologe Tinarelli hat verschiedene Lösungen zur Flamingoabwehr vorgeschlagen,die humaner und wirksamer seien als die aktuell genutzten sehr lautstarken Methoden. So könne man etwa die Reisfelder mit hohen Bäumen oder Hecken umgeben. Weit schneller ließe sich aber wohl ein anderer Vorschlag umsetzen,der vorsieht,den Wasserstand in frisch bepflanzten Reisfeldern von bisher 30 Zentimeter auf fünf bis zehn Zentimeter zu reduzieren.

Tinarelli: »Das reicht für das Wachstum des Reises aus,ist aber für Flamingos,die im Wasser wühlen müssen,deutlich weniger attraktiv.«

mak/AP

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